Dornfelder
Der Dornfelder ist die wohl bekannteste Rotwein-Neuzüchtung, ein echter Senkrechtstarter. August Herold kreuzte 1955 an der Weinbauschule im württembergischen Weinsberg die Sorten Helfensteiner (Frühburgunder x Trollinger) x Heroldrebe (Portugieser x Limberger). Der Name Dornfelder ehrt den Gründer der Weinbauschule Weinsberg, Imanuel Dornfeld.
Dornfelder ist eine wüchsige, wenig krankheitsanfällige Rotwein-Rebsorte, die höhere Ansprüche an den Boden stellt. Für sandige oder steinige Standorte sowie frostgefährdete Lagen ist sie ungeeignet. Die Trauben sind groß, die rundlichen großen Beeren haben dunkelblaue Schalen und sehr dunklen, farbintensivem Saft. In der Reifezeit färbt sich auch das Laub der Rebstöcke intensiv rot.
Die meisten unserer Dornfelder-Reben stehen im rheinhessischen Teil des Weinguts: sie lieben die fruchtbaren Standorte im den tiefen Böden des Dalsheimer Saulochs und im Ortsteil Nieder-Flörsheim; diese Böden werden dem hohen Nährstoffbedarf der Rebsorte gerecht.
Dornfelder bringen fruchtige, gehaltvolle und harmonische Rotweine von tiefdunkler Farbe und milder Säure bei guter Lagerfähigkeit. Dornfelder-Roséweine zeigen einen üppigem Roséfarbton. In Dornfelder Weinen finden sich intensive Fruchtaromen wie Sauerkirsche, Brombeere und Holunder.
(Weinkarte Nr. 171) schmeckt sehr süffig ausgebaut. Der ausdrucksvolle Roséwein mit seiner feinen Frucht und harmonischen Süße ist der richtige Wein für Naschkatzen und Leckermäuler. Seine ganz milde Säure macht ihn sehr magenfreundlich. Ideal als Terrassenwein oder – weil wenig alkoholreich – für Abende in fröhlicher Runde.
Alkohol: 10%
Restsüße: 47,2 g/l
Weinsäure: 4,7 g/l
(Weinkarte Nr. 106) ist ein knochentrockener, kräftig-herber Rotwein von intensiver Farbe und Aromatik. Noten von Kirsche und roten Beeren und feiner Gerbstoff machen ihn zum Genuß.
Alkohol: 13%
Restsüße: 0,2 g/l
Weinsäure: 4,6 g/l
Ein vielseitiger Essensbegleiter zu würzigen Gerichten, Rinderbraten, Gulasch, Wild und Käse ebenso wie zu einem deftigen Schinkenbrot.
(Weinkarte Nr. 108) ist süffig-süß ausgebaut und steht der trockenen Variante weder in Frucht noch Farbintensität nach. Frucht, Süße und dezente Gerbstoffe ergänzen sich sehr harmonisch.
Alkohol: 10%
Restsüße: 53,5 g/l
Weinsäure: 4,7 g/l
Ein Lecker-Schmecker-Wein für genußreiche Stunden, auch zu Käse oder zum Dessert als Begleiter geeignet.
aktualisiert 3.3.2010
last update March 3rd, 2010

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