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Siegerrebe

 

Die Siegerrebe gehört zu den nur sehr selten angebauten Rebsorten unserer Region, da sie sehr geringe Erträge bringt, und die wenigen Trauben aufgrund ihrer frühen Reife unter Vogel- und Wespenfraß zu leiden haben.

Die ausgeprägt fruchtige und würzige Aromatik der Rebe gefällt uns jedoch so sehr, daß wir bereit sind, diese Nachteile in Kauf zu nehmen.

Siegerrebe Auslese –
Dessertwein mit opulenter Trauben-Aromatik

Aus dem 2008er-Jahrgang hat uns die Siegerrebe eine hervorragende Auslese beschert, einen klassischen Dessertwein mit dem vollem Bukett der Rebsorte.

Der Weißwein duftet intensiv nach Trauben; die blumig-duftige, würzige Aromatik gepaart mit köstlicher Süße ergibt eine üppige Fülle, die lange und anhaltend am Gaumen bleibt.

Durch ihr fruchtig-würziges Aroma paßt die Siegerrebe Auslese als Begleiter zu Süßspeisen und Desserts ebenso wie zur Gänseleberpaté oder zu würzigen Käsesorten. Zu Blauschimmelkäse wie Roquefort schmeckt sie besonders lecker.

Ferner ist die Siegerrebe ein edler Apéritif und eine hervorragende Wahl, wenn man “Lust auf Süßes” verspürt und sich etwas besonders Gutes gönnen möchte.

Weinkarte: Nr. 18, edelsüße Weine

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Siegerrebe Auslese

2008 Siegerrebe Auslese

Alkohol: 11%
Restsüße: 56,4 g/l
Weinsäure: 4,1 g/l

Prädikatswein
Rheinhessen
 

Lagen der Siegerrebe im Weingut Fuchs

Wir kultivieren unsere Siegerreben in sehr warmen Lagen beiderseits der Grenze zwischen den Anbaugebieten: ein Teil steht im leicht nach Süden geneigten Monsheimer Rosengarten (Rheinhessen). Im Pfälzer Teil des Weinguts wachsen die Reben am Niefernheimer Schnepfenflug an einem Südhang des Zellertals.

Ein bißchen Hintergrundwissen für Interessierte

Herkunft der Siegerrebe

Die Rebsorte gehört zu den älteren Neuzüchtungen des vergangenen Jahrhunderts: Georg Scheu züchtete im Jahr 1929 an der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey/Rheinland-Pfalz die Weißwein-Sorte Siegerrebe durch Kreuzung von Madeleine angevine x Gewürztraminer. Möglicherweise ist sie jedoch – laut Angabe von Georgs Scheus Sohn Heinz – durch Selbstbefruchtung der Rebsorte Madeleine Angevine entstanden.

Eigenschaften der Rebsorte

Aufgrund ihres frühen Austriebs verlangt die empfindliche Siegerrebe sehr geschützte, vor Spätfrösten sichere Lagen. Windoffene und kühle Lagen sind für sie keineswegs geeignet, ferner muß der Chloroseanfälligkeit bei der Bodenauswahl Rechnung getragen werden.

Die großen, in lockeren Trauben wachsenden Beeren der Siegerrebe reifen sehr früh und sind daher stark durch Wespen- und Vogelfraß gefährdet. Um ihr hohes Mostgewicht erreichen zu können, müssen die Beeren bis weit über das Eßreifestadium hinaus am Stock hängenbleiben und brauchen in dieser Zeit entsprechenden Schutz.

Die Beeren haben ein sehr ausgeprägtes, traubig-würziges Sortenbukett. Ihre Schale ist kräftig rosa bis hellrot gefärbt, während der Saft der Beeren weiß ist.

Die Siegerrebe bringt bei hohem Mostgewicht sehr alkohol- und extraktreiche Weißweine mit ausgeprägtem Sortenbukett und starkem Muskat-Ton.

Weinbautradition seit 1626

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