Regent
Die Rotwein-Neuzüchtung Regent ist eine Rebsorte des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof in der Südpfalz. Sie wurde 1967 aus der weißen Dianarebe (Silvaner x Müller-Thurgau) x der roten Chambourcin-Rebe gekreuzt.
Regent ist erst seit 1996 für den Anbau zugelassen. Der Name leitet sich von dem berühmten 140,5 Karat-Diamanten aus Indien ab, den Ludwig XV auf seiner Krone, später Marie-Antoinette als Schmuckstück und Napoleon als Degenknauf trugen.
Eine Besonderheit des Regent ist seine Resistenz gegen die Pilzerkrankungen falscher Mehltau, Oidium und Botrytis sowie gegen verschiedene Schädlinge; viele Pflanzenschutzmaßnahmen können daher beim Regent entfallen.
Regent verlangt milde, windgeschützte Lagen. Dort bringt er bei früher Reife überdurchschnittliche Mostgewichte.
Regenttrauben sind lockerbeerig, die Beeren klein, dunkelblau mit intensiv dunklem Saft. Die Rebe liefert milde, gehaltvolle, samtig weiche Rotweine mit tiefdunkler Farbe und moderater Säure. Geschmacklich erinnert der Regent an südländische Rotweine. Das Bukett zeigt Beerenduft, manchmal auch eine Cassisnote.
Die Fuchs'schen Regent-Reben haben ihren sonnig-warmen Standplatz in den tiefgründigen Böden am Dalsheimer Bürgel.
Wir verwenden unsere Regenttrauben nicht sortenrein, sondern als Partner für Rotwein-Cuvées mit anderen Rebsorten:
Diese exklusive, ganz trockene Rotwein-Cuvée aus der Ernte 2004 wurde aus ausgewählten Trauben der Rebsorten Schwarzriesling, Regent und Dunkelfelder komponiert. Nach zwei Jahren Reifezeit im Eichenholzfaß (Barrique) überzeugt der Wein durch kräftige Struktur mit reifen Gerbstoffen, feinen Röstaromen und einem Anklang von Mocca.
Alkohol: 12%
Restsüße: 1,5 g/l
Weinsäure: 4 g/l
Beste Lagerfähigkeit und großes Entwicklungspotential!
Ein gehaltvoller Begleiter zu Braten- und Wildgerichten, kräftigem Käse, Schinken und Geräuchertem.
In der Weinkarte Nr. 161 bei den trockenen Rotweinen
aktualisiert 3.3.2010
last update March 3rd, 2010

Weinbautradition seit 1626
