Grauer Burgunder – Grauburgunder
Der Grauburgunder gilt als Knospenmutation des Blauen Spätburgunders. Er gelangte im 14. Jahrhundert in unsere Region. Die französische Bezeichnung Pinot entstammt dem französischen Wort pin – Kiefer – und beschreibt die an Kieferzapfen erinnernde Traubenform. Die Bezeichnung Ruländer geht auf den Kaufmann Johann Ruland zurück, der 1711 im pfälzischen Speyer in einem Garten die (ihm unbekannten) Burgunderreben vorfand und vermehrte. Der Name “Ruländer” wird heute nur noch selten verwendet und ist eher bei lieblich ausgebauten Varianten in Gebrauch.
Grauburgunder ist eine empfindliche Rebsorte, er erreicht nur auf genügend warmen und tiefgründigen Löß- und Kalkböden hohe Mostgewichte. Die Grauburgunder Trauben reifen spät, sie wachsen sehr dichtbeerig und gedrungen mit eigenwillig rosa-grau bis blaurot gefärbten, dünnschaligen Beeren.
Die Fuchs'schen Grauburgunder haben ihren Standort im Pfälzer Teil des Betriebes. Ein leicht geneigter Südwesthang in Einselthum und ein Südhang oberhalb der Gemeinde Zell bieten ihnen hervorragende Voraussetzungen auf mineralisch-kalkhaltigen Böden.
Unser Grauer Burgunder ist feinherb ausgebaut, dabei schmeckt der Weißwein in Spätlesequalität kraftvoll und stoffig und bleibt lange und anhaltend am Gaumen. Seine feine Frucht zeigt Noten von Birne und Stachelbeere, die zarte Säure macht ihn angenehm mild bei dezenter Süße. Als Begleiter zum Essen harmoniert er hervorragend mit kräftigen Fleisch- und Fischgerichten, Pasta, Wildgeflügel und Käse.
Sie finden unseren Grauen Burgunder in der Weinkarte bei den trockenen und halbtrockenen Weißweinen unter der Nr. 132:
Alkohol: 12,9%
Restsüße: 15,2 g/l
Weinsäure: 5,6 g/l
aktualisiert 3.3.2010
last update March 3rd, 2010

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