Reife Traube der Rotwein-Rebsorte Dunkelfelder

Dunkelfelder

Dunkelfelder ist eine Primadonna unter den roten Rebsorten – sehr geringe Erträge, kapriziös im Wuchs und daher selbst für Sortenreichtum liebende Winzer wie uns immer ein kleines Anbau-Abenteuer.

Die überwältigende Fruchtaromatik der Traube, ihr angenehmer Gerbstoff und die intensive, tiefdunkelrote Farbe lassen uns den schwierigen Anbau gerne in Kauf nehmen.

Dunkelfelder trocken – Genuß für Rotwein-Kenner

Dieser Dunkelfelder Rotwein ist ganz trocken (!). Seine Fruchtnoten mit Nuancen reifer Brombeeren und Kirschen harmonieren hervorragend mit dem Gerbstoff des Weines.

Farblich tiefdunkelrot bietet er nicht nur hohen Genuß für das Auge. Auf dem Gaumen präsentiert sich der Rotwein besonders nachhaltig, stoffig und körperreich.

Dunkelfelder zum Essen

Dunkelfelder trocken paßt gut zu kräftigen Speisen wie Rinder-, Lamm- und Gänsebraten, zu Wild, zu mediterraner Küche und zu Käse.

Dunkelfelder – beerenstarke Frucht + Süße

Diesen kraftvollen, dichten Rotwein bauen wir lieblich-süffig aus.

Fuchs Dunkelfelder Rotwein ist nachhaltig, stoffig und körperreich, eine echte “Fruchtbombe” mit leckerer Aromatik von reifen Brombeeren und Kirschen und einem Hauch Karamel.

Die reifen Gerbstoffe und die feine Süße harmonieren vollkommen miteinander. Seine tiefdunkelrote, fast schwarz anmutende Farbe macht den Dunkelfelder zum Genuß für das Auge.

Dunkelfelder zum Essen und zum Genuß

Ein Verwöhn-Wein zum Träumen und Genießen. Dunkelfelder Rotwein paßt gut zu Wildgerichten, würzigen Grilladen und schmeckt zu Käse besonders lecker.

Lagen der Dunkelfelder im Weingut Fuchs

Wir werden dem hohen Standortanspruch der Dunkelfelderreben in einer warmen Lage am Niederflörsheimer Frauenberg im rheinhessischen Teil des Weinguts und in Südwestlage am Klosterstück in Einselthum in der Pfalz gerecht.

Ein bißchen Hintergrundwissen für Interessierte

Herkunft des Dunkelfelders

Die Ursprünge der Rotwein-Rebsorte Dunkelfelder sind ungewiß. Wahrscheinlich wurde der Dunkelfelder von Gustav Adolf Froelich (1847–1912) im pfälzischen Edenkoben aus Portugieser x Färbertraube gezüchtet. Da keine Unterlagen erhalten sind, läßt sich über die Eltern nur mutmaßen.

Nachdem die Bezeichnung “Purpur” vom Bundessortenamt abgelehnt wurde, wurde der Name Dunkelfelder gewählt, um damit auf den dunklen Wein ebenso wir auf seine “dunkle” Herkunft hinzuweisen. Dunkelfelder ist seit 1980 im Anbau zugelassen.

Allgemein werden die äußerst farbintensiven Dunkelfelderweine gerne als “Färberwein”, das heißt als Verschnittpartner für weniger farbkräftige Rebsorten eingesetzt. Sortenreine Dunkelfelder Rotweine sind relativ selten zu finden.

Eigenschaften der Rebsorte

Die Dunkelfelder-Rebe ist im Anbau geradezu kapriziös zu nennen. Sie verlangt aufgrund ihres frühen Austriebs einen warmen, vor Spätfrösten geschützten Standort mit tiefgründigem Boden und gleichmäßiger Wasserversorgung.

Dunkelfelder sind schwachwüchsig und bringen nur sehr geringe, unregelmäßige Ernten. Aufgrund des schwierigen Anbaus und der geringen Erntemengen sind in Deutschland nicht einmal 0,5% der Rebfläche mit Dunkelfelder bestockt.

Dunkelfelder-Trauben tragen kleine, blauschwarze, beduftete Beeren mit sehr dunklem Fruchtfleisch und äußerst farbintensivem Saft. Sie zeigen intensive Waldfrucht- und Kirschnuancen in der Aromatik mit milder Säure und kräftigem, ansprechendem Gerbstoff.

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