Portugieser – Blauer Portugieser
Die Herkunft des Portugiesers wird – entgegen seinem Namen – in Österreich-Ungarn vermutet, von wo er im 19. Jahrhundert nach Deutschland gekommen ist.
Diese Rotwein-Rebsorte möchte keinesfalls auf feuchten oder schweren Böden stehen und ist äußerst frostempfindlich. Portugieser-Trauben reifen früh; die großen Trauben zählen zu den ersten erntereifen eines Jahrganges. Die pflaumenblauen, dünnhäutigen Beeren sind beduftet, der Beerensaft ist hell.
Weingut Fuchs Portugieser gedeihen an mehreren warmen Standorten beiderseits der “Grenze” zwischen Pfalz und Rheinhessen.
Wir keltern aus unseren Portugieser-Trauben einen Weißherbst und einen sehr trockenen Rotwein, außerdem füllen wir ihn in Cuvée mit Schwarzriesling halbtrocken.
2008 Portugieser trocken zeigt eine schöne, rubinrote Farbe und schmeckt angenehm dicht und fruchtig. Er ist ganz trocken und betont säurearm. Sein Bukett zeigt Anklänge von roten Johannisbeeren und Himbeeren.
Sie finden ihn als Literflasche unter Nr. 1 in der Weinkarte.
Alkohol: 12,4%
Restsüße: 1,1 g/l
Weinsäure: 4,0 g/l
Portugieser trocken paßt zu Wild, Rindfleisch, herzhaften Gratins, Italienischer Küche ebenso wie zum Schinken- oder Käsebrot.
2008 Portugieser Weißherbst ist fruchtig-mild mit typischer rosa Weißherbstfärbung. Ein angenehmer, frisch-fruchtiger Roséwein mit wenig Alkohol, nicht nur für laue Sommerabende. Sie finden ihn als Literflasche unter Nr. 101 in der Weinkarte.
Alkohol: 9,59%
Restsüße: 32,9 g/l
Weinsäure: 4,8 g/l
Portugieser Weißherbst paßt zu süßsauren Gerichten, Schweinefleisch, Geflügel und Käse – oder einfach nur zum puren Genuß.
Genießen Sie Portugieser Weißherbst bei 9–13° C und Portugieser Rotwein bei 14–16° C Trinktemperatur, um den erfrischenden Charakter der leichten Rosé- und Rotweine zu unterstreichen.
aktualisiert 3.3.2010
last update March 3rd, 2010

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