Weingut Fuchs · 1626
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Barrique-Weine
Im Eichenholzfass gereift

Barrique-Fässer aus Eichenholz

Was ist ein “Barrique”?

Das Wort Barrique kommt aus dem Französischen und bedeutet “Fass” bzw. “Holzfass”.

Die handelsüblichen Barriques werden aus Eichenholz hergestellt, wobei zumeist französische oder amerikanische Eiche verwendet wird.

Barrique ist nicht gleich Barrique …

Wir lassen unsere Barriques aus einheimischer Hunsrück-Eiche herstellen, die qualitativ in keiner Weise hinter der französischen oder amerikanischen Eiche zurücksteht.

Unser Küfer fertigt unsere Barriques speziell nach unseren Wünschen an. Es ist uns wichtig, dass die Fässer nicht zu stark “getoastet”, d.h. ausgebrannt werden, um die Weine nicht mit Röstaromen zu überlagern.

Während der Anfertigung eines Barriques bekommen wir Wasserproben aus dem Fass, um den Grad des Toastens mit dem Küfer genau nach Bedarf abstimmen zu können.

Warum Barrique-Lagerung?

Die Lagerung eines Weines im Barrique wird häufig missverstanden. Der Holzton, den der Wein dabei annehmen kann, wird bei billigen Barrique-Weinen oft aufdringlich und dominiert den Geschmack des Weines oder überlagert ihn sogar vollständig.

Der Holzton im Geschmack ist nur ein Nebeneffekt der Weinreife im Barrique. Bei der Barrique-Lagerung geht es uns in erster Linie um die Reifung der Gerbstoffe.

Auswirkung der Barrique-Lagerung

Durch die Poren des Holzes findet ein Gasaustausch statt; der durch diesen Austausch bedingte Sauerstoffeintrag lässt die kurzkettigen, bei jungen Weinen noch rauen Gerbstoffe auf ganz natürliche Weise zu langkettigen, weichen Gerbstoffen polymerisieren.

Das Barrique kommt bei uns für hochwertige, gerbstoffbetonte trockene Rotweine zum Einsatz. Diese Weine profitieren besonders von der Reifung im Holzfass, weil sich ihre Struktur dabei deutlich verfeinert, und die Gerbstoffe ihre Härte verlieren. Ihnen geben wir gerne darin die Zeit, sich zu entwickeln und zu reifen.

Holzchips – kein Ersatz für das Barrique!

Seit einiger Zeit ist die Verwendung von Holzchips für die Weinbereitung gesetzlich erlaubt. Der Zusatz von Holz bewirkt einzig und allein die Anreicherung eines Weines mit dem Holzgeschmack, aber keineswegs den Reifeprozess.

Billigweine werden häufig mit Holzchips behandelt, um den Weinen einen hochwertigen Anschein zu geben. Bei genauerem Schmecken lässt sich ohne Probleme feststellen, dass diesen Weinen die für die Barrique-Lagerung typische Verfeinerung der Gerbstoffe gänzlich fehlt.

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