Sekt richtig lagern – Haltbarkeit + Temperatur

Sekt schmeckt am besten frisch und gut gekühlt. Dennoch stellt sich immer wieder die Frage, wie lange Sekt lagerfähig ist und wie man ihn richtig lagert.
Grundsätzlich gilt: Sekt sollte möglichst kühl, dunkel und bei gleichbleibender Temperatur gelagert werden. Große Temperaturschwankungen schaden der Frische ebenso wie direkte Sonneneinstrahlung oder zu warme Räume.
Für die kurzfristige Aufbewahrung genügen Ihr Kühlschrank oder ein kühler Raum. Vor dem Servieren sollte allerdings Sekt gut gekühlt werden.
Wie lange ist Sekt lagerfähig?
Sekt ist nicht für langfristige Lagerung gemacht. Im Gegensatz zu hochwertigen Rotweinen gewinnt er durch lange Lagerung normalerweise nicht. Im Gegenteil: Mit zunehmender Lagerdauer verliert die Kohlensäure langsam ihre lebendige Frische.
Daher empfehlen wir, Sekt innerhalb von ein bis zwei Jahren nach dem Kauf zu trinken.
Besonders fruchtige Sekte schmecken jung meist am besten.
Soll Sekt liegend oder stehend gelagert werden?
Flaschen mit Kunststoffstopfen können Sie nach Belieben stehend oder liegend aufbewahren. Sekt mit Naturkork oder Presskorken, die am unteren Ende eine Scheibe aus Naturkork haben, sollten grundsätzlich liegend gelagert werden, damit der Korken nicht austrocknet.
Die richtige Temperatur für die Lagerung
Ideal sind kühle Temperaturen mit möglichst wenig Schwankungen. Ein klassischer Weinkeller eignet sich hervorragend.
Zu warme Lagerung beschleunigt die Alterung des Sekts. Direkte Sonneneinstrahlung sollte ebenfalls vermieden werden.

Sekt genießen
Zum Servieren darf Sekt deutlich kühler sein als Weißwein: 5–7 °C ist die ideale Genusstemperatur.
Geöffnete Sektflaschen aufbewahren
Eine geöffnete Flasche Sekt hält sich im Kühlschrank mit einem geeigneten Sektverschluss meist zwei bis drei Tage.
Danach lässt die Kohlensäure deutlich nach und der Sekt verliert an Frische.
Vorsicht bei ungewöhnlichen Lagerideen
Kunden berichteten von einer besonders dekorativen Idee zur Sektlagerung: Die Flaschen sollten liegend in Tonröhren gelagert werden.
Leider ging das gründlich schief, weil die Innenseiten der Tonröhren nicht vollkommen glatt waren. Beim Einschieben der Flaschen kam es zu feinen Ritzungen im Glas. Durch den hohen Druck in der Sektflasche führte dies schließlich dazu, dass mehrere Flaschen platzten.
Gerade bei Sekt sollte man bedenken, dass die Flaschen unter erheblichem Druck stehen. Deshalb sollten Flaschen niemals über raue oder scharfkantige Oberflächen geschoben werden. Auch Steinregale sind deshalb für Sektflaschen nicht geeignet.
Aus Sicherheitsgründen werden Sektflaschen übrigens auch nicht wie Weinflaschen wiederbefüllt, sondern grundsätzlich via Glascontainer dem Recycling zugeführt.
Hier finden Sie alle Sekte aus dem Weingut Fuchs.

