Rosenmuskateller – moscato rosaRosenmuskateller – Moscato rosa

 

Rebsorte

Die äußerst selten angebaute Liebhaber-Rotwein-Rebsorte stammt verschiedenen Quelle zufolge ursprünglich aus Sizilien und wird heute in ihrer Heimat Südtirol auf nur wenigen Hektar Fläche angebaut. Der Rosenmuskateller gilt als besonders anspruchsvoll und empfindlich, mit geringen und höchst unzuverlässigen Erträgen.

Bei geeignetem Standort und günstigem Witterungsverlauf bringt der Rosenmuskateller hellrubinrote, aromatisch-fruchtige Rotweine mit feinem Muskatbukett und intensivem Rosenduft.

Rosenmuskateller im Weingut Fuchs

Am “Zeller Schwarzen Herrgott”, einer unserer Pfälzer Spitzenlagen an einem Südhang mit hochmineralischem Boden, haben wir 2007 einen Weinberg mit Rosenmuskateller-Reben gepflanzt.

Der Anbau von Rosenmuskateller ist in Deutschland generell nicht zugelassen; daher er steht bei uns in einer genehmigungspflichtigen Versuchsanlage.

Aktuell: Erstes Foto vom Rosenmuskateller (23. August 2009)

Das obenstehende Foto zeigt eine unserer ersten Rosenmuskateller-Trauben. Als spätreifende Rotwein-Rebsorte setzt beim Rosenmuskateller die Färbung der Beeren sehr spät ein. Während die Trauben von Dornfelder oder Portugieser schon kräftig dunkelblau gefärbt sind, zeigen die Rosenmuskateller zur Zeit unterschiedliche Farbtöne: die meisten Beeren haben einen intensiven Pink-Farbton; einzelne sind noch grün, bei anderen schägt der Farbton bereits zu Dunkelblau um.

Die dunkelblau gefärbten Beeren werden bereits ein wenig weich – sie haben fühlbar begonnen, Saft zu bilden. Noch schmecken sie relativ sauer, zeigen aber schon eine zarte Muskatellernote im Aroma.


Reife Traube des Rosenmuskatellers

Rosenmuskateller –
der Jungfernwein 2009

Ein Foto der ganz reifen Rosenmuskateller-Trauben finden Sie links: rosinenartig eingetrocknet brachten die Trauben eine hervorragende Auslesequalität, in – wie erwartet – nur sehr kleiner Erntemenge.

Die wenigen, kostbaren Trauben wurden als letzte der diesjährigen Ernte mit der Hand gelesen.

Rosenmuskateller, Stampfen der MaischeWie es sich für solch einen “Jungfernwein” gehört, wurden die Trauben nicht maschinell gemaischt, sondern von zwei Jungfrauen zu Maische gestampft.

Wir bedanken uns bei den beiden hilfsbereiten jungen Damen aus Dalsheim: die 13 jährige Tochter Jeanette unseres Kellermeisters Alex Winter und ihre gleichaltrige Freundin Lisa Hess waren mit viel Engagement und Begeisterung dabei.

Inzwischen liegt der Rosenmuskateller in einem kleinen Fäßchen und gärt. Die erste Probe zeigte einen aromatisch-dichten Rotwein von schöner Farbe, auf dessen weitere Entwicklung wir sehr neugierig und gespannt sind.

Weinbautradition seit 1626

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