Weissweinglas

Qualität des Weines, Weinqualität

Qualitätsstufen: Qualitätsweine – Prädikatswein

Sehr reife Trauben – hohe Weinqualität” – nach diesem Prinzip bauen wir unsere Trauben an und keltern aus ihnen vollmundige, sortentypische Weine mit betont niedriger, milder Säure, die auch für magenempfindliche Genießer gut verträglich sind.

Alle unsere Weine erfüllen den Anspruch von Qualitätsweinen oder Prädikatsweinen.

Deutsches Weingesetz

Das deutsche Weingesetz ist streng. Über die Weinqualität wachen in Deutschland die staatlichen Weinbauämter. Jeder Winzer muß während der Ernte ein Herbstbuch mit genauen Erntedaten zu Rebsorte, Datum, Lage, Menge und Mostgewicht führen. Es obliegt der Weinkontrolle, die Einhaltung dieser Vorschriften zu überwachen.

Der Ausbau der Weine wird im Kellerbuch protokolliert. Jeder Schritt im Ausbau wird genau nachvollziehbar dokumentiert.

Nach der Abfüllung erstellt ein anerkanntes Labor die erforderlichen Analysen der Weine; dabei werden Alkoholgehalt, Restsüße, Weinsäure, Schwefelgehalt und Dichte genau bestimmt. Nur mit dieser Analyse werden die Weine zur Verkostung bei der amtlichen Prüfstelle angenommen. Dort werden die Weine von einem Expertengremium auf Geschmack, Geruch, Farbe und Fehlerlosigkeit geprüft, und erst nach bestandener Prüfung wird die Amtliche Prüfnummer (AP-Nr.) erteilt.

Die erlaubte Erntemenge je Hektar ist in Deutschland bei Qualitätsweinen auf 10.500 Liter begrenzt. Wir liegen in der Regel mit unseren Erntemengen deutlich unter dieser gesetzlichen Grenze, denn die Quantität der Trauben hat direkten Einfluß auf deren Qualität. Je geringer die Erntemenge, desto höher ist das Mostgewicht der Trauben.

Qualitätsstufen

Das deutsche Weingesetz schreibt je nach Rebsorte für die verschiedenen Qualitätsstufen unterschiedliche Mindestmostgewichte vor, die in Grad Oechsle gemessen werden:

Qualitätswein (Q.b.A.)

ab 60–70 ° Oe
Weine “für alle Tage” im besten Sinne, von trocken bis süß in allen Ausbaustufen, vielseitige Begleiter zum Essen

Prädikatsweine:

Kabinett

ab 73–76 ° Oe
eher leichte, duftige Weine, die gerne süß ausgebaut werden

Spätlese

ab 85–90 ° Oe
kräftige, jedoch nicht zu schwere Weine mit hoher Dichte

Auslese

ab 92–100 ° Oe
sehr kräftige, voluminöse Weine, die zumeist süß ausgebaut werden, trockene Auslesen sind Raritäten

Beerenauslese

ab 120 ° Oe
üppig-dichte Dessert-Weine mit hohem Extrakt

Trockenbeerenauslese

ab 150 ° Oe
besonders voluminöse Dessert-Weine mit sehr hohem Extrakt

Eiswein

Eiswein ist eine ganz besondere Spezialität, die für den Winzer mit erheblichem wirtschaftlichem Risiko verbunden ist. Hat man mit dem “Eiswein-Wetter” Glück, kommt vielleicht schon Ende November/Anfang Dezember ein kräftiger Nachtfrost, der die bereits eingeschrumpften Beeren genügend durchgefrieren läßt. Spielt das Wetter bis ca. Jahresende nicht mit, sind die hängengebliebenen Trauben in der Regel verloren.

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Um Eiswein keltern zu können, müssen die Trauben gefroren sein; dazu sind Mindesttemperaturen von minus 8 Grad Celsius notwendig. Aus dem gefrorenen Lesegut wir nur der Extrakt ausgepreßt, dadurch sind Eisweine besonders dicht und gehaltvoll. Der Ertrag je Hektar liegt bei Eiswein nur bei einem kleinen Bruchteil der normalen Erntemenge.

Fuchs Eiswein aus der Scheurebe finden Sie in der Weinkarte unter Nr. 24.

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