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Dunkelfelder
Extra-fruchtiger, tiefdunkelroter Rotwein

Reife Traube der Rotwein-Rebsorte Dunkelfelder

Dunkelfelder ist eine echte Primadonna unter den roten Rebsorten – sehr geringe Erträge, kapriziös im Wuchs und daher selbst für Sortenreichtum liebende Winzer wie uns immer ein kleines Anbau-Abenteuer.

Die überwältigende Fruchtaromatik der Traube, ihr angenehmer Gerbstoff und die intensive, tiefdunkelrote Farbe lassen uns den schwierigen Anbau gerne in Kauf nehmen.

Dunkelfelder Rotweine

Dunkelfelder – beerenstarke Frucht + Süße

Diesen kraftvollen, dichten Rotwein bauen wir lieblich-süffig aus.

Fuchs Dunkelfelder Rotwein ist nachhaltig, stoffig und körperreich, eine echte “Fruchtbombe” mit leckerer Aromatik von reifen Brombeeren und Kirschen und einem Hauch Karamel.

Die reifen Gerbstoffe und die feine Süße harmonieren vollkommen miteinander. Seine tiefdunkelrote, fast schwarz anmutende Farbe macht den Dunkelfelder zum Genuss für das Auge.

Dunkelfelder zum Essen und zum Genuss

Ein Verwöhn-Wein zum Träumen und Genießen. Dunkelfelder Rotwein passt gut zu Wildgerichten, würzigen Grilladen und schmeckt zu Käse besonders lecker.

Lagen der Dunkelfelder im Weingut Fuchs

Wir werden dem hohen Standortanspruch der Dunkelfelderreben in einer warmen Lage am Niederflörsheimer Frauenberg im rheinhessischen Teil des Weinguts und in Südwestlage am Klosterstück in Einselthum in der Pfalz gerecht.

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Wissenswertes zur Rebsorte Dunkelfelder

Herkunft des Dunkelfelders

Die Ursprünge der Rotwein-Rebsorte Dunkelfelder waren lange Zeit ungewiß; als Eltern wurden Portugieser x Färbertraube angenommen.

Die Rebsorte wurde zu Beginn des letzten Jahrhunderts von Gustav Adolf Froelich (1847–1912) gezüchtet. Da keine Unterlagen erhalten sind, ließ sich über die Eltern nur mutmaßen. Inzwischen konnten laut Deutschem Weinbaujahrbuch 2013 mittels Analyse der DNA die tatsächlichen Kreuzungspartner festgestellt werden: es sind die Rebsorten Madeleine Angevine x Färbertraube (Teinturier du Cher).

Die Rebsorte wurde in den 1930er Jahren zunächst unter den Namen “Purpur” und “Froelich 4” geführt. Nachdem die Bezeichnung “Purpur” vom Bundessortenamt abgelehnt wurde, wurde der Name Dunkelfelder gewählt, um damit auf den dunklen Wein ebenso wie auf seine “dunkle” Herkunft hinzuweisen. Dunkelfelder ist seit 1980 im Anbau zugelassen.

Allgemein werden die äußerst farbintensiven Dunkelfelderweine gerne als “Färberwein”, das heißt als Verschnittpartner für weniger farbkräftige Rebsorten eingesetzt. Sortenreine Dunkelfelder Rotweine sind relativ selten zu finden.

Eigenschaften der Rebsorte

Die Dunkelfelder-Rebe ist im Anbau geradezu kapriziös zu nennen. Sie verlangt aufgrund ihres frühen Austriebs einen warmen, vor Spätfrösten geschützten Standort. Zudem reagiert die Sorte empfindlich auf Trockenheit und benötigt daher mit tiefgründige Böden mit gleichmäßiger Wasserversorgung.

Dunkelfelder sind schwachwüchsig und bringen nur sehr geringe, unregelmäßige Ernten. Aufgrund des schwierigen Anbaus und der geringen Erntemengen sind in Deutschland nicht einmal 0,5% der Rebfläche mit Dunkelfelder bestockt.

Dunkelfelder-Trauben tragen kleine, blauschwarze, beduftete Beeren mit sehr dunklem Fruchtfleisch und äußerst farbintensivem Saft. Sie zeigen intensive Waldfrucht- und Kirschnuancen in der Aromatik mit milder Säure und kräftigem, ansprechendem Gerbstoff.

In der Fachliteratur wird der Dunkelfelder als “früh reifend” beschrieben. Dies ist nur bedingt richtig: will man den Dunkelfelder nur seiner Farbe wegen ernten, um einen farbintensiven Verschnittpartner zu bekommen, ist die frühe Ernte möglich. Als Rebsortenwein entfaltet der Dunkelfelder jedoch erst seine ganze, wunderbar fruchtige Aromatik, wenn er genügend Zeit hat, diese am Stock auszubilden.

Während der Reife sind die Trauben stark fraßgefährdet; Vogelschutz ist daher unabdingbar.