Die Faberrebe ist eine Weißwein-Züchtung aus dem Jahr 1929 der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey, gekreuzt aus Weißer Burgunder x Müller-Thurgau durch Georg Scheu. Der Name leitet sich vom lateinischen Wort faber (Schmied) ab, eine freie Bezugnahme auf den erfolgreichen Versuchsansteller Schmitt (Landau).
Die Faberrebe, die heute nur noch sehr selten angebaut wird, verlangt frostgeschützte Standorte.
Die mittelgroßen Trauben der Faberrebe reifen früh mit grünen, ovalen Beeren, die angenehm aromatisch schmecken. Sie erreichen hohe Mostgewichte.
Leider – und sehr zu Unrecht! – ist diese interessante, fruchtig-aromatische Rebsorte durch die Namensgleichheit mit einer Billig-Sektsorte ein wenig in Verruf geraten.
Unsere Faber stehen in leichter Südwest-Neigung in Einselthum in der Pfalz.
Faber-Weißweine sind frisch, fruchtig und rassig-elegant, hell- bis goldgelb in der Farbe; sie haben genügend Extrakt und ein leichtes Muskat-Bukett bei ansprechendem Säuregehalt.
Wir keltern aus Faber-Trauben einen frischen, feinherben Weißwein mit dezenter Muskateller-Aromatik und feiner Säure. Sie finden ihn in der Weinkarte unter der Nr. 34 bei den trockenen und halbtrockenen Weißweinen.
Alkohol: 12%
Restsüße: 16,8 g/l
Weinsäure: 4.5 g/l
aktualisiert 3.3.2010
last update March 3rd, 2010

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