Pflaume “Magna Glauca”

Pflaume “Magna Glauca”

Pflaume “Magna Glauca”

Pflaumenzeit – wer denkt da nicht zuallererst an leckeren Pflaumen- oder Zwetschenkuchen … mhhh!

Pflaumenbäume tragen – je nach Sorte – ab etwa Mitte Juli bis weit in den Herbst hinein ihre Früchte.

“Magna Glauca” ist eine der ganz früh reifenden Pflaumensorten. Sie liefert uns schon seit vielen Jahren die ersten Pflaumen eines jeden Jahres.

Geschmack der Pflaume “Magna Glauca”

Die dicken, eierförmigen Früchte sind sehr saftig und schmecken ausgesprochen aromatisch. Ihr Fruchtfleisch ist goldgelb, die Schale bei Vollreife dunkelblau, heller blau beduftet. Die Pflaume ist sehr gut steinlösend.

Pflaume “Magna Glauca” im Garten

Die Magna Glauca braucht einen warmen Standort, denn sie blüht früh und ist deshalb spätfrostgefährdet. Bei gutem Boden ist der Baum starkwüchsig und bringt schon nach wenigen Jahren die erste Ernte.

Unsere Magna Glauca ist etwa 15 Jahre alt. Sie trägt zuverlässig jedes Jahr eine große Menge Früchte, die stark folgernd reifen. Die Ernte erstreckt sich dadurch über 2–3 Wochen hin.

Da das tägliche Durchpflücken sehr mühsam ist, weil man immer wieder fühlen muß, welche Früchte reif sind, ernte ich diese Pflaumen grundsätzlich, indem ich den Baum schüttele. Der Baum “entscheidet” also, was er hergibt = was reif ist.

Damit die reifen Pflaumen weich fallen, mähe ich die Wiese darunter ganz kurz. Die Früchte brauche ich dann nur noch schwindelfrei und ohne Leiter aufzulesen.

Wie die meisten Pflaumen macht auch die Magna Glauca wenig Arbeit beim Schnitt: totes Holz muß im Winter entfernt werden, darüber hinaus sollten einander im Wege stehende und über Kreuz wachsende Triebe entfernt werden.

Einmaliger Pflanzenschutz gegen den Pflaumenwickler empfiehlt sich, damit die guten Früchtchen madenfrei geerntet werden können.

Pflaume “Magna Glauca” genießen

Die Früchte sind bestens für den Frischgenuß geeignet. Nach der Ernte halten sie sich einige Tage im Kühlschrank.

Überschüsse wandern bei uns – halbiert und entkernt – in die Gefriertruhe und dienen als leckere Fruchtbeigabe zum morgendlichen Müsli.

Zum Backen ist die Magna Glauca aufgrund ihres hohen Saftgehalts nur bedingt geeignet. Recht gute Erfahrungen habe ich mit ihr auf dem “Quetsche-Datschi” gemacht, einem Vollkorn-Mürbeteig, den ich für diese Pflaume mit Absicht etwas zu trocken halte. Der Boden saugt dann beim Backen einen Teil des Saftes auf. Zusätzlich kann man unter den Belag noch eine dünne Schicht zarte Haferflocken geben, die ebenfalls gut Saft aufnehmen.

Fazit

Wer gerne frische Pflaumen ißt, wird viel Freude an dieser köstlichen Pflaumensorte haben. Wer dagegen bevorzugt Pflaumen zum Kuchenbacken braucht, sollte sich besser eine der später reifenden Zwetschensorten aussuchen.

2 Gedanken zu „Pflaume “Magna Glauca”

  1. Lukas

    Eigentlich haben wir über unsere Zwetschkenbäume jedes Jahr viele Zwetschken zum Essen, einmachen, Marmelade kochen und zum backen. Durch den bösen Hagel am Sonntag sind jetzt alle Bäume leer. Das wird dieses Jahr leider nichts. 🙁

    1. Hildegard Fuchs Beitragsautor

      Oh, das ist ja übel! War das bei Euch, wo die golfballgroßen Monster-Hagelkörner herunterkamen? Hoffentlich erholen sich die Bäume wieder gut, denn das Laub leidet bei Hagel meistens auch Not.