Die tiefgründigen Böden unserer Region erlauben uns den Anbau der unterschiedlichsten Rebsorten. Begünstigt durch das milde Klima mit zahlreichen Sonnenschein-Stunden reifen auch empfindliche und sehr spätreifende Rebsorten voll aus.
Bei den Rebsortenbeschreibungen und in unserem Online-Shop finden Sie als Anhaltspunkt einige Empfehlungen, zu welchen Speisen die Weine passen. Lassen Sie Ihrer kulinarischen Phantasie freien Lauf. Es lohnt sich, eigene Kombinationen zu entdecken – genießen Sie einfach den Wein zum Essen, auf den Sie gerade Lust haben!
Zu den verschiedenen Geschmacksstufen, von trocken bis edelsüß, hier ein kleiner Überblick:
Trocken oder halbtrocken ausgebaute Weißweine gelten als ganz besonders geeignete Begleiter zum Essen, wobei trockene Weine sind keineswegs sauer; sie sind lediglich nicht süß.
Je nach Rebsorte ist die Säure unterschiedlich ausgeprägt. Besonders milde, angenehm weiche Säure haben der Grüne Silvaner, Weißer und Grauer Burgunder sowie die feinherbe Faberrebe und die besonders aromatische Gewürztraminer Auslese.
Entgegen der verbreiteten Ansicht, daß nur trockene Weine zum Essen getrunken werden sollten, schmecken auch süße Weine zu vielen Gerichten hervorragend. Unsere Riesling Spätlese ist mit ihrer gemäßigten Süße die beste Wahl für alle Genießer, die einen Riesling nicht zu trocken mögen.
Unter den süßen Spätlesen wie Huxelrebe, Gewürztraminer oder Scheurebe finden Sie interessante Begleiter zu süßsauren und zu scharf gewürzten Gerichten. Probieren Sie die Huxel Spätlese zu einem Thai-Curry oder die Scheurebe Spätlese zu chinesischer Küche.
Nicht zuletzt passen die süßem Weißweine wunderbar zu fruchtigen Desserts und zu Käse… und sie schmecken lecker als “Wein pur” zum Entspannen, ob im Liegestuhl oder auf dem Sofa.
Dessertweine sind – wir ihr Name schon sagt – die klassischen Begleiter zu üppigen Süßspeisen, Kuchen und Desserts. Darüber hinaus sind sie exklusive Apéritifs; sie passen zu Gänse- und Entenleberpâtés und zu allen würzigen Käsesorten.
Allgemein wird empfohlen, Weißweine gut gekühlt zu genießen – etwa 12–14 Grad werden als “richtig” empfohlen. Entscheidend für die für Sie richtige Trinktemperatur ist jedoch Ihr persönlicher Geschmack.
Weiße Rebsorten
zartfruchtig
Chardonnay
Grauer Burgunder
Grüner Silvaner
Müller-Thurgau
Riesling
Weißer Burgunder
bukettreich
Bacchus
Faberrebe
Gewürztraminer
Goldmuskateller
Huxelrebe
Morio-Muskat
Ortega
Sauvignon Blanc
Scheurebe
Siegerrebe
Die Zahl der Weißweinrebsorten ist in den letzten Jahren gewaltig gestiegen; zahlreiche Neuzüchtungen ergänzen inzwischen die altbewährten Klassiker. Wir unterscheiden dabei zwei zwischen verschiedenen Typen, den zartfruchtigen Rebsorten und den Sorten mit ausgeprägtem Bukett.
In unserer Auswahl finden Sie verschiedene zartfruchtige Weißwein-Rebsorten, die sich durch ihre feine, dezente Frucht auszeichnen.
Die Aromatik dieser Weine ist unaufdringlich; sie sind besonders vielseitige Essensbegleiter, die nahezu immer passen. Sie gehen mit den Speisen Hand in Hand, ohne sich geschmacklich in den Vordergund zu drängen.
Zartfruchtige Weißweine füllen wir zum größten Teil trocken oder halbtrocken ab. Sie passen zu Fisch und Meeresfrüchten, zu hellem Geflügel und Fleisch, zu milder Pasta und zarten Gemüsegerichten oder Pilzen. Spargel und Silvaner (Foto) sind eine geradezu klassische Kombination!
Der Gewürztraminer (Foto rechts) gehört zu den Klassikern mit intensivem Bukett. Sein würziger Duft erinnert an Rosenblüten, während die Huxelrebe die Aromatik eines exotischen Früchtekorbs mitbringt. Weitere bukettreiche Sorten sind Scheurebe oder Siegerrebe und andere.
Auch bukettreiche Weißweine können zum Essen getrunken werden; sie harmonieren mit kräftiger gewürzten oder süßsauren Speisen: deftige Fischgerichte, gegrilltes oder gebratenes Schweinefleisch, scharf gewürzte Geflügelgerichte.
Besonders lecker: Gewürztraminer Auslese trocken zur gebratenen Gans!
2007 haben wir unsere weißen Sorten um den Sauvignon blanc erweitert, der mit seinen “grünen” Aromen eine ganz besondere Geschmacksnote ausbildet. Allerdings werden wir uns noch ein wenig in Geduld üben müssen: wir hoffen für das Jahr 2010 auf die erste kleine Ernte.
Im Frühjahr 2008 haben wir erstmalig den Goldmuskateller angepflanzt, eine seltene Rebsorte, die ihren Verwandten, den Gelben Muskateller, in der Aromatik überflügelt. Auch bei dieser Rarität erwarten wir im Jahr 2010 einen ersten kleinen Ertrag.
aktualisiert 28.7.2010
last update
2010-07-28

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